CashtoCode Casinos in Deutschland: Welche Anbieter die Barzahlung akzeptieren – und welche es nicht sollten
CashtoCode erlaubt die Einzahlung im Online-Casino ohne Bankkonto, ohne Kreditkarte und ohne E-Wallet. Wer in Deutschland vom Spielkonto aus einzahlt, ohne dass eine Kartenspur oder Bankverbindung beim Anbieter landet, findet in dieser Methode eine der wenigen bargeldbasierten Brücken. Die Lizenzlage unterscheidet allerdings scharf zwischen den wenigen GGL-konzessionierten Anbietern, die CashtoCode als reguläres Zahlungsmittel akzeptieren, und der großen Masse an Offshore-Seiten, die mit derselben Methode werben und sich außerhalb der deutschen Regulierung bewegen. Wer 400 Euro bar an der Tanke einzahlt, muss wissen, wo das Geld landet und welche rechtlichen Konsequenzen die Wahl der anderen Plattform mit sich bringt.

Datenstand: 23 September 2026. Lizenzstatus und Whitelist-Einträge wurden gegen die offizielle GGL-Whitelist (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder) abgeglichen.
Inhaltsverzeichnis
- Funktionsweise von CashtoCode: So läuft die Barzahlung an der Kasse ab
- Rechtslage: Warum die Lizenz der Plattform über alles entscheidet
- Verantwortungsvolles Spielen: Was die Lizenz tatsächlich schützt
- Zahlungsabwicklung: Was CashtoCode pro Transaktion konkret kostet
- Vergleich: Acht CashtoCode-Anbieter auf einen Blick
- Anbieter im Detail: Wer bietet CashtoCode in Deutschland an?
- Wettumsatz-Band: Wie viel Umsatz GGL-Boni realistisch erzeugen
- Was die Lizenz konkret für die CashtoCode-Einzahlung bedeutet
- Steuern und Gewinne: Was bleibt übrig?
- Methodische Hinweise: Worauf die Seite sich stützt
- Die wichtigsten Punkte auf einen Blick
- Häufig gestellte Fragen
Funktionsweise von CashtoCode: So läuft die Barzahlung an der Kasse ab
CashtoCode funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Der Online-Anbieter erzeugt für jede Transaktion einen individuellen Barcode, der Kunde geht mit diesem Code an eine Verkaufsstelle, lässt ihn an der Kasse scannen und zahlt den gewünschten Betrag bar. Nach dem Scan wird das Guthaben unmittelbar auf dem Spielerkonto gutgeschrieben – die Verkaufsstelle fungiert als Bargeld-Annahmestelle, der Online-Anbieter weiß zu keinem Zeitpunkt, woher das Geld im Detail stammt. Weder Bank- noch Kreditkartendaten des Käufers werden erfasst, ein Kundenkonto bei CashtoCode ist nicht erforderlich und auch keine Registrierung.

Das ist die in den Anbieterquellen dokumentierte Grundaussage, die CashtoCode selbst so beschreibt: „Mit CashtoCode kannst du einfach und sicher im Internet bar bezahlen“ und „Bei dieser Bezahlmethode werden weder Bank- noch Kreditkartendaten benötigt“. Das Verfahren zielt auf Spieler, die aus unterschiedlichen Gründen kein Konto für Online-Glücksspiel nutzen wollen oder können – sei es wegen fehlender Kontoverbindung, wegen Datensparsamkeit oder einfach wegen der Gewohnheit, im Internet nur das einzusetzen, was man vorher in der Hand hatte.
CashtoCode ist nach Anbieterangaben in Deutschland an mehr als 550.000 Verkaufsstellen verfügbar – von CashtoCode-Tankstellen über Kioske bis zu Supermärkten. Pro Transaktion können in Deutschland bis zu 400 Euro bar eingezahlt werden. CashtoCode selbst schreibt keinen Mindestbetrag pro Transaktion vor, das jeweilige Casino kann aber eine Mindesteinzahlung festlegen. Pro Transaktion können in Deutschland bis zu 400 € bar eingezahlt werden.
Diese 400-Euro-Grenze pro Einzahlung liegt deutlich unter dem monatlichen Einzahlungslimit von 1.000 Euro, das die GGL-regulierten Anbieter nach § 6c GlüStV 2021 ohnehin einzuhalten haben. Wer also pro Monat das LUGAS-Limit ausschöpfen will, muss mit mindestens drei separaten CashtoCode-Transaktionen planen – sofern das Casino nicht ohnehin eigene, niedrigere Tageslimits für die Methode setzt. Die 400-Euro-Grenze ist die Methode, nicht die Seite.
Die zwei Varianten: Barcode und eVoucher
CashtoCode kennt zwei verschiedene Verfahren, beide mit demselben Ziel. Das Barcode-Verfahren ist die häufigere Form: Der Anbieter legt im Einzahlungsbereich einen individuellen Barcode an, der per Smartphone zum Scanner an der Kasse getragen wird. Nach dem Scan und der Barzahlung wird das Spielerkonto unmittelbar aufgeladen.
Daneben existiert der eVoucher: ein 20-stelliger Code, den der Kunde nach Barzahlung bei einem autorisierten Reseller auf dem Kassenbon erhält. Diesen Code gibt er anschließend auf der Casino-Seite ein, um die Einzahlung auszulösen. Auch bei dieser Variante entfällt jede Registrierung und jede Angabe von Bank- oder Kartendaten. Der eVoucher ist vor allem dann relevant, wenn die Verkaufsstelle keinen Scanner an der Kasse hat oder der Kunde bewusst eine dauerhafte Code-Form dem Scan-Vorgang vorzieht.
Beide Varianten teilen drei Eigenschaften, die CashtoCode gegen Bezahldienste wie die paysafecard abgrenzt: Es wird kein Kundenkonto angelegt, die Limits sind direkt am Verkaufsstellennetz orientiert (400 Euro in Deutschland, 500 Euro in Österreich), und die Methode ist nach CashtoCode-Eigenaussage ausdrücklich eine reine Einzahlungsmethode ohne Auszahlungsfunktion – „CashtoCode is a deposit-only method“.
Was CashtoCode bewusst nicht leistet
CashtoCode trennt konsequent zwischen der bargeldbasierten Einzahlung und der anschließenden Auszahlung. Eine CashtoCode-Auszahlung ist technisch nicht möglich, weil es kein CashtoCode-Guthabenkonto in dieser Form gibt. CashtoCode selbst schreibt: „Eine CashtoCode Auszahlung ist nicht möglich, da es ein CashtoCode Guthaben in dieser Form nicht gibt. CashtoCode ist ausschließlich für Einzahlungen vorgesehen.“ Auch ein unabhängiger deutscher Ratgeber bestätigt: „keine Auszahlung der Gewinne mit dieser Methode möglich“. Wer also Gewinne auszahlen lassen will, muss im Casino einen separaten Weg hinterlegen – in der Regel Banküberweisung oder ein E-Wallet wie PayPal, Skrill oder Trustly.
CashtoCode weist zudem explizit darauf hin, dass die Methode weder Käuferschutz noch eine Auszahlungsfunktion bietet – „CashtoCode ist ausschließlich für Einzahlungen gedacht, einen Käuferschutz oder Auszahlungen gibt es nicht“. Das ist im Glücksspielkontext weniger ein Mangel als eine Selbstverständlichkeit: Ein- und Auszahlungen werden ohnehin über unterschiedliche Wege abgewickelt. Wer aber glaubt, mit CashtoCode „anonym auszahlen“ zu können, hat das Verfahren missverstanden.
CashtoCode vergleicht sich selbst mit paysafecard und hebt einen Unterschied hervor, der im Geldwäscherecht relevant wird: „Bei paysafecard wird ab 150 Euro Guthaben im my paysafecard Konto und bei höheren Umsätzen eine Verifizierung per Ausweis fällig, bei CashtoCode legst du kein Konto an.“ Genau diese Eigenschaft macht CashtoCode für Spieler interessant, die keine KYC-Pflichten über die Bezahlmethode auslösen wollen. CashtoCode selbst verweist auf die 5. EU-Geldwäscherichtlinie, wonach anonyme Online-Prepaid-Zahlungen auf 50 Euro begrenzt sind – diese Grenze gilt aber für die Online-Eingabe des Codes, nicht für die Bargeldmenge an der Verkaufsstelle. Die 400-Euro-Grenze pro Transaktion ist höher als der geldwäscherechtliche Schwellenwert.
Die Diskretion von CashtoCode bedeutet keine vollständige Unsichtbarkeit: Die Barzahlung wird an der Kasse der Verkaufsstelle erfasst. Die Zahlungsdaten des Käufers bleiben aber vom Online-Anbieter getrennt. Wer auf der Verkaufsstellen-Seite eine Spur hinterlässt, hinterlässt sie beim Kassenpersonal und beim Buchungssystem des Resellers – nicht beim Casino.
Rechtslage: Warum die Lizenz der Plattform über alles entscheidet
Die Lizenzfrage ist im deutschen CashtoCode-Markt nicht ein Detail unter vielen, sondern der Dreh- und Angelpunkt der gesamten Bewertung. CashtoCode selbst listet auf seiner eigenen Casino-Seite Plattformen, die in vielen europäischen Märkten aktiv sind – darunter auch eine relevante Zahl von Marken, die in Deutschland über keine GGL-Erlaubnis verfügen. Wer an der Verkaufsstelle 400 Euro einzahlt und auf der anderen Seite bei einem Curaçao-lizenzierten Anbieter landet, hat nicht „mit CashtoCode bezahlt“ – er hat an einem Online-Glücksspiel teilgenommen, das nach dem GlüStV 2021 in Deutschland nicht erlaubnisfähig ist.

Was die GGL konkret lizenziert
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle/Saale ist seit dem 1. Juli 2021 die zentrale Aufsichtsbehörde für Online-Glücksspiel in Deutschland. Sie führt eine Whitelist, keine Blacklist. In der GGL-Whitelist (Stand 07.09.2026, 166 Einträge) sind unter g-id 6 „Virtuelle Automatenspiele“ 34 Einträge gelistet, unter g-id 7 „Online-Poker“ 5 Einträge und unter g-id 5 „Sportwetten“ 27 Einträge. Unter g-id 3 „Online-Casinospiele“ führt die Whitelist nur 5 Einträge, und alle 5 liegen nicht bei der GGL, sondern auf Landesebene – zuständig sind Schleswig-Holstein und Bayern.
Diese Differenzierung ist entscheidend: Wer in Deutschland „Online-Casino“ bewirbt, braucht eine Landeskonzession für Tisch- und Live-Spiele – eine GGL-Slots-Erlaubnis allein reicht dafür nach § 22a Abs. 11 GlüStV 2021 nicht aus. Roulette am GGL-Slots-Anbieter ist nicht erlaubnisfähig, und wer trotzdem damit wirbt, ist entweder schlecht beraten oder führt eine Lizenz, die außerhalb Deutschlands gilt.
Für Deutschland existiert keine schwarze Liste der GGL, nur eine Whitelist. Der einzig belastbare Beleg für „Marke X ist nicht lizenziert“ ist die Formulierung „X ist nicht in der Whitelist der GGL geführt (Stand 07.09.2026)“. Die GGL selbst formuliert keine direkte Aussage „X ist illegal“.
Die GGL-Whitelist wurde per Volltextsuche auf neun bekannte Offshore-Marken geprüft – mit dem Ergebnis, dass keine dieser Marken in der Liste auftaucht. Wer CashtoCode akzeptiert und gleichzeitig nicht auf der GGL-Whitelist steht, betreibt ein illegales Glücksspielangebot im Sinne des deutschen Rechts, auch wenn die Marke in Curaçao, Malta oder auf den Philippinen eine eigene Lizenz führt.
§ 284 und § 285 StGB: Was den Spieler erwartet
Das deutsche Recht kennt zwei Straftatbestände. § 284 StGB stellt das Veranstalten oder Werben für unerlaubtes Glücksspiel unter Strafe – bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe. § 285 StGB stellt die bloße Teilnahme an unerlaubtem Glücksspiel unter Strafe – bis zu sechs Monaten Freiheitsstrafe oder Geldstrafe.
In der Praxis verfolgt die GGL die Anbieter, nicht die Spieler. Eine Verurteilung nach § 285 StGB ist selten. Das bedeutet aber nicht, dass die Teilnahme straffrei wäre – wer bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis spielt, nimmt nach dem Wortlaut der Norm an einem unerlaubten Glücksspiel teil. Die Differenz zwischen „selten verfolgt“ und „rechtmäßig“ ist genau der Punkt, an dem die Spieler falsche Sicherheit ableiten.
Tätigkeitsbericht 2025 der GGL beziffert den nicht regulierten Anteil am Online-Glücksspielvolumen für das Jahr 2024 mit 23 %, entsprechend einer Kanalisierungsquote von 77 %. Die GGL stellt ausdrücklich klar, dass für 2025 selbst keine eigenständigen Kennzahlen zur Größe des illegalen Marktes ausgewiesen werden. Wer in einem Markt spielt, in dem fast jeder vierte Euro in unlizenzierte Angebote fließt, bewegt sich eben in diesem Viertel.
Welche Methodik CashtoCode im Geldwäscherecht hat
CashtoCode positioniert sich als anonyme Prepaid-Lösung. Die Europäische Union hat mit der 5. Geldwäscherichtlinie (Delegierte Verordnung (EU) 2023/1649) anonyme Prepaid-Zahlungen im Internet auf 50 Euro pro Transaktion beschränkt. CashtoCode weist selbst darauf hin: „Seit der 5. EU Geldwäscherichtlinie sind anonyme Prepaid Zahlungen online auf 50 Euro begrenzt.“ Praktisch heißt das: Wer einen 20-stelligen eVoucher online einlöst, ohne sich zu identifizieren, ist auf 50 Euro limitiert. Die 400 Euro an der Tanke sind eine andere Ebene – dort findet die eigentliche Geldwäsche-Risikoprüfung an der Verkaufsstelle statt, nicht beim Online-Anbieter.
Für GGL-lizenzierte Anbieter ist das ohnehin sekundär: § 6b Abs. 4 GlüStV 2021 schreibt vor, dass Zahlungen nur von einem Konto auf den Namen des Spielers bei einem EU-regulierten Zahlungsdienstleister erfolgen dürfen. Anonyme Zahlungen sind bei zugelassenen Anbietern ausgeschlossen – die KYC-Pflicht greift vor der ersten Einzahlung. CashtoCode kann also nur als Bargeld-Brücke funktionieren, weil das Casino im Hintergrund trotzdem eine Identitätsprüfung durchführt. Wer diese Prüfung umgehen will, landet bei einem Anbieter ohne KYC – und der ist in der Regel kein GGL-Anbieter.
Verantwortungsvolles Spielen: Was die Lizenz tatsächlich schützt
CashtoCode als Methode ist neutral – der Schutz entsteht erst durch die Lizenz, an die die Einzahlung gebunden ist. Wer bei einem GGL-Anbieter spielt, der CashtoCode akzeptiert, nimmt am vollständigen Regulierungsrahmen teil. Wer bei einem Curaçao-Anbieter spielt, der CashtoCode akzeptiert, nimmt an keinem dieser Schutzmechanismen teil.
OASIS und LUGAS: Die zwei Schutzregister
OASIS ist die bundesweite Spielersperrdatei, die jeder GGL-lizenzierte Anbieter vor jeder Einzahlung abfragen muss. Wer sich selbst gesperrt hat oder von einem Dritten gesperrt wurde, kann bei keinem zugelassenen Anbieter mehr einzahlen – auch nicht per CashtoCode. Die Sperre gilt länderübergreifend und ist nicht umgehbar.
LUGAS besteht aus zwei Teilen: der Limitdatei, die das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat überwacht, und der Aktivitätsdatei, die paralleles Spielen bei mehreren Anbietern verhindert. Eine CashtoCode-Einzahlung zählt vollständig in das Monatslimit. Wer an der Verkaufsstelle 400 Euro einzahlt und das an drei verschiedenen zugelassenen Anbietern tut, hat das Limit erschöpft – ein vierter Versuch wird von LUGAS blockiert, nicht von CashtoCode.
Beide Systeme wirken nur auf dem lizenzierten Markt. Offshore-Anbieter sind weder an OASIS noch an LUGAS angeschlossen. Eine CashtoCode-Sperre, die ein Spieler bei einem Curaçao-Anbieter hinterlegt, gilt nur dort.
Einzahlungslimits und Spin-Limits
Das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro ist die auffälligste Beschränkung des deutschen Markts. Es gilt pro Person, nicht pro Anbieter – wer bei drei zugelassenen Casinos spielt, kann insgesamt nur 1.000 Euro pro Monat einzahlen. Auf Antrag und gegen Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit kann das Limit angehoben werden – die Bonität wird geprüft. Eine reine Selbsterklärung genügt nicht.
Die Spin-Limits für virtuelle Automatenspiele sind seit dem 1. Juli 2026 dreistufig gestaltet: 1 Euro pro Spin als Basis für jeden Spieler, 3 Euro für Spieler ab 21 Jahren und 5 Euro für Spieler ab 21 Jahren nach einer 90-tägigen Qualifikationsphase. Die Anhebung auf 3 oder 5 Euro ist optional für den Anbieter – nicht jeder GGL-Slots-Anbieter muss sie anbieten. Die Stufen sind bis zum 31. Dezember 2027 befristet. Auf Tisch- und Live-Spiele anbieter mit Landeskonzession findet diese Spin-Staffel keine Anwendung – dort gilt die Regelung des jeweiligen Bundeslandes.
Die 5-Sekunden-Mindestdauer zwischen zwei Spins ist eine langjährige GlüStV-2021-Regel und nicht Teil der 2026er Änderung. Anbieter müssen jeden Klick technisch so verzögern, dass zwischen zwei Spielrunden mindestens fünf Sekunden liegen. Verstöße gegen diese Regel sind ein typischer Beanstandungsgrund für die GGL.
Warum das alles nur mit Lizenz funktioniert
Die Spielersperre und das Einzahlungslimit entfalten ihre Wirkung nur, wenn der Anbieter an OASIS und LUGAS angeschlossen ist. Ein Curaçao-Anbieter hat keine Anbindung, ein Malta-Anbieter nur in Ausnahmefällen. Wer mit CashtoCode bei einem nicht-lizenzierten Anbieter einzahlt, hat Bargeld in ein System eingebracht, das weder ein monatliches Limit kennt noch eine Selbstausschluss-Sperre respektiert. Für Spieler mit einem problematischen Spielverhalten ist die Wahl des lizenzierten Anbieters nicht eine Frage des Strafrechts, sondern die einzige technische Möglichkeit, mit ihren eigenen Schutzregelungen in Berührung zu kommen.
Spielsucht-Beratung bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter der Telefonnummer 0800 137 27 00 (kostenlos und anonym) sowie die Sucht- und Drogenhotline des Bundesministeriums für Gesundheit. Online-Beratung und Selbsttests stellt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) auf dhs.de bereit.
Zahlungsabwicklung: Was CashtoCode pro Transaktion konkret kostet
CashtoCode erhebt nach eigener Aussage bei Einzahlungen in Online-Casinos und bei Sportwettenanbietern keine Gebühr. Ein unabhängiger deutscher Ratgeber bestätigt: „Bei der Zahlung mit Cash to Code fallen keine Gebühren an.“ Die Kostenstruktur liegt also nicht auf der Seite der Methode, sondern auf der Seite der Plattform und ihrer Lizenz.
Kosten im Detail
Die Kostenwahrnehmung eines CashtoCode-Spielers hängt von drei Stellen ab:
- Verkaufsstelle. Einige wenige Kioske oder Tankstellen verlangen für die Transaktion selbst eine kleine Servicegebühr. Das ist nicht cashtocode-bedingt, sondern Reseller-Politik – wer einen Kassenbon genau prüft, sieht den Betrag.
- Online-Anbieter. GGL-lizenzierte Anbieter dürfen keine Gebühr auf die Einzahlung erheben, wenn sie aus dem Spielbudget kommt – bestätigt durch § 6c GlüStV 2021.
- Casino-Auszahlung. Da eine CashtoCode-Auszahlung technisch nicht möglich ist, muss für die Auszahlung ein separater Weg hinterlegt werden – in der Regel Banküberweisung, die je nach Institut zwischen 0 und 5 Euro kosten kann, oder ein E-Wallet ohne Grundgebühr.
Wer mit CashtoCode bei einem Offshore-Anbieter einzahlt, hat eine andere Mathematik: Solche Anbieter berechnen häufig eine prozentuale Einzahlungsgebühr oder einen Fixbetrag pro Transaktion, der erst im Kleingedruckten auftaucht. Bei einem 100-Euro-Einzahlung können zwischen 1 und 5 Euro Gebühr anfallen, die das Spielbudget direkt schmälern.
Limits in der Praxis
Das CashtoCode-Limit von 400 Euro pro Transaktion steht nicht allein. CashtoCode selbst schreibt keinen Mindestbetrag vor, das Casino kann aber eine Mindesteinzahlung festlegen – etwa 10 oder 20 Euro. Wer einen 400-Euro-Coupon an der Tanke holt und dann vom Casino nur 100 Euro als Mindestschwelle vorgegeben bekommt, hat 300 Euro übrig, die erst in einer zweiten Transaktion eingesetzt werden können.
Die 400-Euro-Grenze ist im europäischen Vergleich moderat. In Österreich liegt die Höchstgrenze pro Transaktion mit 500 Euro höher als die deutsche Grenze von 400 Euro. CashtoCode behält sich vor, diese Limits länderübergreifend anzupassen.
Für CashtoCode eVoucher gilt eine praktische Beschränkung: Wer den 20-stelligen Code nicht innerhalb der aufgedruckten Gültigkeitsdauer einlöst, verliert ihn. CashtoCode gibt keine generelle Frist vor – sie hängt vom jeweiligen Reseller und vom Aktivierungsdatum ab. Eine pauschale Aussage zur Gültigkeit ist nicht möglich.
Diskretion versus Anonymität
CashtoCode trennt die Zahlungsdaten vom Online-Anbieter. Das ist Diskretion: Die Casino-Plattform sieht keine Bankverbindung, keine Kreditkarte und keine persönliche Identifikationsnummer. Es ist keine Anonymität im Vollsinne, weil die Barzahlung an der Kasse erfasst wird. Wer seine Anonymität aus geldwäscherechtlichen Gründen wahren will, sollte sich klarmachen, dass die 5. EU-Geldwäscherichtlinie Online-Prepaid-Zahlungen auf 50 Euro pro Identifikation begrenzt.
Für GGL-lizenzierte Anbieter bleibt das ohnehin sekundär: § 6b Abs. 4 GlüStV 2021 verlangt, dass Zahlungen von einem Konto auf den Namen des Spielers kommen. Anonyme CashtoCode-Einzahlungen sind bei einem GGL-Anbieter also nur auf den ersten Blick anonym – die Identitätsprüfung erfolgt spätestens bei der Auszahlung über die Bankverbindung oder das E-Wallet, das der Spieler für die Auszahlung hinterlegt hat.
Vergleich: Acht CashtoCode-Anbieter auf einen Blick
Die folgende Übersicht trennt konsequent zwischen GGL-lizenzierten Anbietern und Offshore-Marken. Die ersten drei Einträge (JackpotPiraten, BingBong, DIE SPIELBANK) sind GGL-konzessionierte Automatenspiel-Anbieter mit bestätigter CashtoCode-Anbindung. Merkur Bets Malta, Tipico Games und Wunderino sind ebenfalls auf der Whitelist, aber dort steht CashtoCode nach den verfügbaren Quellen nicht im Zahlungsportfolio – diese Lücke ist eine Datenlücke, kein Urteil. Ice Casino und Slottica sind nicht auf der GGL-Whitelist geführt und werben mit der gleichen Methode aus dem Ausland.
| Marke | Anbieter | Lizenzstatus | CashtoCode | Maßgebliche Konditionen |
|---|---|---|---|---|
| JackpotPiraten | JackpotPiraten | GGL-Whitelist, virtuelle Automatenspiele (DGGS) | bestätigt | Slots-Anbieter, bundesweit, 1.000 €/Monat LUGAS-Limit |
| BingBong | BingBong | GGL-Whitelist, virtuelle Automatenspiele (DGGS) | bestätigt | ~1.200 Spiele, 1.000 €/Monat LUGAS-Limit |
| Die Spielbank | Die Spielbank | GGL-Whitelist, staatlicher Anbieter Sachsen | bestätigt | Erlaubnis seit 03.11.2022, Ostdeutschland-Fokus |
| Merkur Bets | Merkur Bets | GGL-Lizenz Schleswig-Holstein, Tisch/Live | – | Online-Casinospiele-Lizenz, CashtoCode nicht belegt |
| Tipico Games | Tipico Games | GGL-Whitelist, virtuelle Automatenspiele | – | Bekannte Marke, Slots-Lizenz, CashtoCode nicht belegt |
| Wunderino | Wunderino | GGL-Whitelist, virtuelle Automatenspiele | – | Slots-Lizenz, CashtoCode nicht belegt |
| Ice Casino | Ice Casino | Nicht auf GGL-Whitelist (Curaçao, WhiteBox B.V.) | – | Illegal in Deutschland, 40× Einzahlungs-Rollover |
| Slottica | Slottica | Nicht auf GGL-Whitelist (Curaçao, OGL/2024/1060/0472) | – | Illegal in Deutschland, ohne deutsche Anbindung |
JackpotPiraten, BingBong und Die Spielbank sind die einzigen drei CashtoCode-Anbieter, die in den verfügbaren Quellen explizit als CashtoCode-akzeptierend auf der GGL-Whitelist stehen. Die Reihenfolge innerhalb der Tabelle folgt keiner Wertung – sie folgt der Kategorisierung in der GGL-Whitelist und der dokumentierten CashtoCode-Anbindung.
Was an dieser Übersicht auffällt: Die drei bestätigten CashtoCode-Anbieter sind alle Slots-only-GGL-Anbieter. Wer Tischspiele oder Live-Casino sucht, hat auf der CashtoCode-Seite kein passendes deutsches Angebot – die Landeskonzession für Online-Casinospiele trägt CashtoCode nach den verfügbaren Quellen nicht. Das ist ein funktionales Loch im Markt, kein redaktionelles Defizit.
Anbieter im Detail: Wer bietet CashtoCode in Deutschland an?
Reihenfolge und Auswahl folgen der GGL-Whitelist und der Reihenfolge, in der die Quellenlage eine CashtoCode-Anbindung dokumentiert. Acht Anbieter, davon fünf GGL-lizenziert, drei davon mit bestätigter CashtoCode-Unterstützung – und drei Offshore-Marken, die in derselben Methode werben, ohne in Deutschland zugelassen zu sein.
JackpotPiraten
JackpotPiraten wird von der DGGS Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel mbH betrieben, dem gleichen Unternehmen, das auch BingBong betreibt. Beide Plattformen sind in der GGL-Whitelist unter „Virtuelle Automatenspiele“ mit bundesweit länderübergreifendem Vertriebsgebiet gelistet. Die DGGS mbH ist nach den verfügbaren Quellen das einzige Unternehmen, das zwei GGL-konzessionierte Slots-Plattformen parallel betreibt.
JackpotPiraten positioniert sich als klassische Spielothek im Online-Format: Slots im Vordergrund, kein Roulette, kein Live-Casino. Der Vorteil der DGGS-Konstruktion liegt in der einheitlichen Lizenz – beide Plattformen teilen sich die GGL-Aufsicht, das anbieterübergreifende Einzahlungslimit und die OASIS-Anbindung. Wer bei beiden Plattformen parallel spielt, fällt unter LUGAS – die Aktivitätsdatei verhindert paralleles Spielen.
CashtoCode ist nach den verfügbaren Quellen eine bestätigte Einzahlungsmethode. Die 400-Euro-Grenze pro Transaktion gilt, das anbieterübergreifende 1.000-Euro-Limit pro Monat gilt, die KYC-Pflicht vor der ersten Einzahlung gilt. Das Bonusangebot variiert saisonal; Recherchegrundlage sind die jeweiligen Aktionsseiten, nicht das Bonusregelwerk selbst.
Wer einen reinen Slots-Anbieter mit deutscher Lizenz und diskreter Barzahlung sucht, ist hier richtig. Wer Roulette oder Live-Dealer will, schaut sich besser bei BingBong oder einem der Landeskonzessionäre um.
BingBong
BingBong ist die zweite Plattform der DGGS mbH, ebenfalls in der GGL-Whitelist unter „Virtuelle Automatenspiele“ gelistet. Die RTP-Übersicht von BingBong listet rund 1.200 Spiele von mehr als 15 Herstellern – ein anderer Spielebestand als bei JackpotPiraten, obwohl beide Plattformen vom selben Unternehmen betrieben werden. Die Trennung der Spielebestände ist eine Lizenzanforderung: Die GGL verlangt klar abgegrenzte Spielekataloge pro Plattform.
Inhaltlich unterscheidet sich BingBong von JackpotPiraten durch eine breitere Spielauswahl und eine etwas andere thematische Ausrichtung. Lizenz- und Limitsituation sind identisch: 1.000-Euro-Monatslimit, OASIS-Anbindung, LUGAS-Aktivitätsdatei, Slots-only.
CashtoCode ist auch bei BingBong eine bestätigte Einzahlungsmethode. Das ist operativ interessant – wer die Plattform wechseln will, ohne die CashtoCode-Gewohnheit aufzugeben, hat hier eine Alternative zur Schwesterplattform. LUGAS verhindert aber paralleles Spielen mit Volumen, also bleibt es in der Regel bei einer DGGS-Plattform pro aktivem Spielzeitraum.
Wer Spielvielfalt bei einem GGL-Anbieter schätzt und CashtoCode als Standard-Einzahlung nutzen will, liegt bei BingBong richtig.
Die Spielbank
Die Spielbank wird von der Sächsische Spielbanken-GmbH & Co. KG betrieben – einem staatlichen Anbieter, dessen Erlaubnis laut eigener Betreiberangabe seit dem 03.11.2022 besteht, erteilt über das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt. Die Plattform ist in der GGL-Whitelist geführt und bietet virtuelle Automatenspiele an.
Die Stellung der staatlichen Spielbanken im Markt ist eigenartig: Sie sind als GmbH & Co. KG organisiert, aber im Eigentum der Länder oder kommunaler Spielbankgesellschaften. Das unterscheidet sie von DGGS mbH und von Merkur Bets Malta Limited – hier ist die Lizenz eine staatliche Erlaubnis, kein privatwirtschaftlicher Antrag. Für den Spieler macht das vor allem bei der Lizenzkontrolle einen Unterschied: Die Aufsicht liegt nicht nur bei der GGL, sondern zusätzlich beim Sitzland und beim zuständigen Landesverwaltungsamt.
CashtoCode ist auch hier nach den verfügbaren Quellen als Einzahlungsmethode bestätigt. Der regionale Schwerpunkt der Plattform liegt in Ostdeutschland, das Lizenzgebiet ist aber bundesweit.
Wer einen Anbieter mit staatlicher Lizenz und maximaler Lizenzklarheit sucht, ist hier richtig. Wer auf Auszahlungsgeschwindigkeit achtet, sollte die Konditionen vergleichen – staatliche Anbieter sind in der Auszahlungspraxis oft konservativer als privatwirtschaftliche.
Merkur Bets (Merkur Spiel)
Merkur Bets Malta Limited ist Inhaberin einer Landeskonzession für Online-Casinospiele in Schleswig-Holstein. Die Plattform ist die einzige in dieser Übersicht, die nicht als GGL-Slots-Anbieter, sondern als Tisch- und Live-Spiele-Anbieter lizenziert ist. Online-Casinospiele umfassen Roulette, Blackjack und Live-Dealer-Tische – genau das, was reine Slots-Anbieter nach § 22a Abs. 11 GlüStV 2021 nicht anbieten dürfen.
Die CashtoCode-Anbindung ist nach den verfügbaren Quellen nicht bestätigt. Das kann zwei Gründe haben: Entweder akzeptiert Merkur Bets tatsächlich kein CashtoCode, oder die Methode ist im Zahlungsportfolio gelistet, aber nicht in den zentralen Quellen dokumentiert. Im zweiten Fall wäre es eine Datenlücke, die eine direkte Anfrage beim Anbieter schließen könnte. Was die Quellenlage hergibt, ist eine Lücke – kein Urteil.
Wer Tischspiele mit deutscher Lizenz sucht, muss wissen, dass CashtoCode hier möglicherweise nicht zur Verfügung steht. Die Auszahlungswege sind in der Regel Banküberweisung und E-Wallets.
Tipico Games (games.tipico.de)
Tipico Games Limited betreibt die Plattform games.tipico.de, die in der GGL-Whitelist unter „Virtuelle Automatenspiele“ gelistet ist. Tipico ist eine der bekanntesten deutschen Glücksspielmarken, mit einem Schwerpunkt auf Sportwetten, der über die Schwestermarke Tipico abgewickelt wird. Games.tipico.de ist die separate Slots-Plattform.
Die CashtoCode-Anbindung ist nach den verfügbaren Quellen nicht belegt. Tipico verfolgt traditionell eher die großen Standardzahlungsmethoden – Banküberweisung, Kreditkarte, PayPal, Sofort – und hat ein eigenes Image als „seriöser Mainstream-Anbieter“. Das passt nicht automatisch zu einer bargeldbasierten Nischenmethode.
Wer auf Markenwert und Lizenzklarheit achtet, ist hier richtig. Wer CashtoCode als bevorzugte Einzahlung nutzt, sollte sich vorher direkt beim Anbieter erkundigen oder eine Alternative wählen.
Wunderino
Wunderino wird von der Megapixel Entertainment Limited betrieben und ist in der GGL-Whitelist für virtuelle Automatenspiele gelistet. Die Marke warb historisch mit einem nordischen Wikingerthema, ist heute aber eine reguläre deutsche Slots-Plattform mit GGL-Konzession.
Die CashtoCode-Anbindung ist nach den verfügbaren Quellen nicht belegt. Wunderino folgt bei den Zahlungsmethoden ebenfalls den üblichen Verdächtigen – Banküberweisung, Kreditkarte, Trustly – und positioniert sich eher als klassische Online-Spielhalle.
Wer Wunderino wegen der Lizenzsituation als Anbieter schätzt und mit Standardzahlungsmethoden spielt, findet hier ein reguliertes Angebot. Für CashtoCode bleibt die Datenlage lückenhaft.
Ice Casino
Ice Casino wird laut Anbieterangabe von WhiteBox B.V. (Curaçao, Company Number 155412) betrieben. Eine Volltextsuche in der GGL-Whitelist (Stand 07.09.2026) ergibt: kein Treffer. Ice Casino ist nicht in der GGL-Whitelist geführt. Es liegt keine deutsche Erlaubnis vor, keine Anbindung an OASIS, keine Anbindung an LUGAS.
Laut Sekundärquellen wird für den Einzahlungsbonus ein Rollover von 40× genannt, für Gewinne aus Freispielen 35×. Das sind branchenübliche Werte, die aber bei einem nicht-lizenzierten Anbieter zusätzlich an andere Geschäftsbedingungen geknüpft sind, die in den AGB versteckt sein können. CashtoCode taucht im Zahlungsportfolio auf, weil die Marke international wirbt.
Wer bei Ice Casino mit CashtoCode einzahlt, hat Bargeld in ein nicht-lizenziertes Glücksspielangebot eingebracht. Die Lizenz in Curaçao deckt nicht den deutschen Markt ab, das Spiel von deutschen Wohnsitzen aus ist nach § 285 StGB eine Straftat. Die GGL verfolgt Anbieter, nicht Spieler – aber die Strafnorm besteht.
Ein Ice-Casino-Spieler hat kein Anrecht auf OASIS-Sperre, kein LUGAS-Limit, keine GGL-Beschwerdestelle. Bei Streitigkeiten hilft nur der Curaçao-Lizenzgeber, was praktisch kaum durchsetzbar ist. Wer CashtoCode nutzt, um genau diese Lücken zu umgehen, wählt ein Konstrukt, das nach deutschem Recht nicht trägt.
Slottica
Slottica wird laut Anbieterangabe von Atlantic Management B.V. mit Sitz in Curaçao unter der Lizenz OGL/2024/1060/0472 betrieben. Auch hier: keine GGL-Whitelist-Erwähnung, keine deutsche Konzession, keine Anbindung an OASIS oder LUGAS.
Die Lizenz OGL/2024/1060/0472 ist eine nationale Curaçao-Lizenz. Sie berechtigt Slottica, Online-Glücksspiel in internationalen Märkten anzubieten – Deutschland gehört nicht dazu. Wer von Deutschland aus spielt, fällt unter § 285 StGB.
Auch Slottica akzeptiert CashtoCode als Einzahlungsmethode und positioniert sich international. Die Methode selbst ist neutral; sie entscheidet nicht, ob ein Angebot legal ist. Die Lizenz entscheidet.
Ein Slottica-Spieler hat das gleiche rechtliche Risiko wie ein Ice-Casino-Spieler. Die Bewertung unterscheidet sich nicht – beide Marken sind nicht in Deutschland zugelassen.
Wettumsatz-Band: Wie viel Umsatz GGL-Boni realistisch erzeugen
Die GGL-regulierten CashtoCode-Anbieter werben mit unterschiedlichen Bonusmodellen. Üblich sind Einzahlungsboni zwischen 50 % und 100 %, Free Spins mit Gewinnobergrenzen und gelegentlich Cashback-Aktionen. Die Wettumsatz-Anforderungen liegen in der Regel zwischen 30× und 50× auf den Bonusbetrag – bei manchen Aktionen auch auf Bonus plus Einzahlung.
Ein 100-Euro-Bonus mit 35× Wettumsatz auf den Bonus allein erfordert 3.500 Euro Spielumsatz. Bei einem durchschnittlichen Slot-Einsatz von 1 Euro pro Spin sind das 3.500 Spins. Bei der gesetzlichen 5-Sekunden-Pause zwischen Spins entspricht das rund 4,86 Stunden reine Spielzeit – allein für die Umsatzbedingung.
Ein 200-Euro-Bonus mit 40× Wettumsatz auf Bonus plus Einzahlung erfordert 16.000 Euro Spielumsatz, also 16.000 Spins bei 1 Euro pro Spin. Das sind 22,2 Stunden reine Spielzeit, in denen der Spieler ausschließlich damit beschäftigt ist, den Bonus freizuspielen. Das ist kein Spielerlebnis mehr – das ist Arbeit.
Das Wettumsatz-Band liegt also zwischen 4,86 Stunden (kleiner Bonus, moderate Bedingung) und über 22 Stunden (großer Bonus, schwere Bedingung). Beide Extreme liegen noch unter den worst-case-Szenarien, die manche Offshore-Anbieter in ihren Bedingungen stehen haben – ein Bonus mit 70× Rollover auf Bonus plus Einzahlung kann über 40 Stunden reine Umsatzzeit bedeuten, bevor der erste Euro ausgezahlt werden kann.
Wer in diesem Band plant, muss wissen: Die reine Spielzeit ist eine Brutto-Zahl. Sie enthält keine Strategie, keine Spielpause und kein Nachdenken über die eigene Position. Der Spieler spielt 5 Sekunden lang, klickt, wartet 5 Sekunden, spielt weiter. Die Aufmerksamkeitsspanne sinkt linear mit der Dauer, das Fehlerrisiko steigt, und wer während dieser Zeit andere Einzahlungen vornimmt, weil das Spielbudget aufgebraucht ist, hat psychologisch bereits verloren.
Die zweite Größe ist die Auszahlungsgrenze. GGL-Boni sind an keine maximale Auszahlung gebunden – wer seinen Bonus durchspielt, kann den Gewinn vollständig auszahlen. Offshore-Anbieter setzen hier oft Caps (etwa 100 Euro maximal auszahlbarer Bonusgewinn), die in den AGB versteckt sind. Auf den ersten Blick „großzügig“, auf den zweiten Blick ein Pre-DAU-Köder.
Was die Lizenz konkret für die CashtoCode-Einzahlung bedeutet
Die CashtoCode-Einzahlung bei einem GGL-Anbieter durchläuft denselben Prozess wie bei einem Offshore-Anbieter – der Spieler geht an die Verkaufsstelle, lässt den Barcode scannen, zahlt bar, das Geld wird auf dem Spielkonto gutgeschrieben. Der Unterschied liegt nicht in der Methode, sondern in der Umgebung, in die das Geld fließt.
Bei einem GGL-Anbieter
Die Einzahlung zählt vollständig in das anbieterübergreifende 1.000-Euro-Monatslimit. Eine eventuelle OASIS-Sperre wird vor der Einzahlung abgefragt. Eine parallele Aktivität bei einem anderen GGL-Anbieter wird von der LUGAS-Aktivitätsdatei blockiert. Die KYC-Pflicht ist vor der ersten Einzahlung erfüllt, der Auszahlungsweg ist hinterlegt, der Bonus unterliegt den deutschen Werberegeln. Im Streitfall hat der Spieler eine Beschwerdestelle bei der GGL.
Bei einem Offshore-Anbieter
Keines dieser Schutzinstrumente greift. Es gibt keine Sperrdatei, kein anbieterübergreifendes Limit, keine Beschwerdestelle in Deutschland. Die CashtoCode-Einzahlung ist nicht „diskret im Sinne der Schutzwirkung“ – sie ist allenfalls bargeldtechnisch getrennt von der Bankverbindung. Wer glaubt, durch die Wahl der Offshore-Plattform seine deutschen Schutzregeln zu umgehen, schützt sich nicht selbst, sondern entzieht sich der Aufsicht. Der curacao-lizenzierte Anbieter muss sich an keine deutschen Regeln halten, nicht an OASIS, nicht an LUGAS, nicht an die Werbebeschränkungen, nicht an die Streitschlichtung.
Steuern und Gewinne: Was bleibt übrig?
Gewinne aus GGL-lizenziertem Online-Glücksspiel sind in Deutschland für Freizeitspieler grundsätzlich steuerfrei. Das gilt sowohl für Slot-Gewinne als auch für Tischspiel- und Live-Gewinne. Voraussetzung ist, dass der Spieler nicht gewerblich spielt – das ist bei einem typischen Freizeitspieler immer gegeben.
Anders sieht es bei Crypto-Gewinnen aus. Wer mit Bitcoin oder Ethereum einzahlt und diese Coins vor der Auszahlung in Euro tauscht, realisiert einen Wertzuwachs, der nach § 23 EStG zu versteuern ist – mit einer Spekulationsfrist von einem Jahr. Haltefrist unter einem Jahr: steuerpflichtig. Haltefrist über einem Jahr: steuerfrei. CashtoCode als Bargeldbrücke hat keinen Crypto-Bezug – die Methode schließt Krypto-Gewinne vollständig aus.
Steuerlich relevant wird die Auszahlung: Wer über ein E-Wallet auszahlt, dessen Anbieter Sitz in einem Drittstaat hat, kann unter Umständen eine ausländische Quellensteuer auslösen. Bei Banküberweisungen innerhalb des EWR ist das in der Regel nicht der Fall. Die Empfehlung der Branche – „Steuerberater fragen“ – bleibt formal korrekt, ist aber im Normalfall überflüssig: Wer Freizeitspieler ist und in Deutschland wohnt, braucht für GGL-Gewinne keine Steuererklärung.
Methodische Hinweise: Worauf die Seite sich stützt
Die Lizenzangaben in dieser Übersicht beruhen auf der GGL-Whitelist (Stand 07.09.2026), die direkt per Volltextsuche auf die genannten Marken geprüft wurde – mit dem Ergebnis, dass von den acht hier aufgeführten Anbietern nur die DGGS-Plattformen JackpotPiraten und BingBong, die staatliche Die Spielbank sowie Merkur Bets, Tipico Games und Wunderino auf der GGL-Whitelist stehen. Ice Casino und Slottica tauchen in der Liste kein einziges Mal auf.
Die CashtoCode-Angaben beruhen auf den Anbieterquellen von CashtoCode, sekundären deutschsprachigen Ratgebern und der im jeweiligen Casino-Bereich dokumentierten Methode. Wo die Quellenlage keine CashtoCode-Bestätigung liefert, ist das in der Tabelle mit einem „–“ markiert. Das ist eine Datenlücke, kein Werturteil.
Die Wettumsatz-Berechnung am Beispiel des 100-Euro- und 200-Euro-Bonus beruht auf einer 35- bis 40-fachen Rollover-Bedingung und einem 1-Euro-Spin-Einsatz. Die reine Spielzeit folgt aus der Anzahl der Spins multipliziert mit dem 5-Sekunden-Intervall. Wer mit höherem Spin-Einsatz spielt, braucht weniger Spins, aber das Intervall bleibt konstant.
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick
CashtoCode ist eine bargeldbasierte Einzahlungsmethode ohne Bank- oder Kreditkartenbezug, ohne Kundenkonto und ohne Registrierung. In Deutschland sind Einzahlungen bis 400 Euro pro Transaktion möglich, an mehr als 550.000 Verkaufsstellen. CashtoCode ist eine reine Einzahlungsmethode – eine Auszahlung ist nicht möglich, Gewinne müssen über einen separaten Weg ausgezahlt werden. Die Methode selbst ist gebührenfrei für Glücksspielanbieter.
Von acht hier verglichenen Anbietern sind sechs in Deutschland über die GGL zugelassen, drei davon – JackpotPiraten, BingBong, Die Spielbank – mit bestätigter CashtoCode-Anbindung. Bei Merkur Bets, Tipico Games und Wunderino ist CashtoCode nach den verfügbaren Quellen nicht belegt; das ist eine Datenlücke, kein Ausschluss. Ice Casino und Slottica sind nicht auf der GGL-Whitelist geführt und bieten Glücksspiel nach § 285 StGB für deutsche Spieler an.
Wer CashtoCode nutzen will, hat in Deutschland drei seriöse Anlaufstellen. Wer bei einer Offshore-Plattform einzahlt, nimmt die rechtlichen und schutztechnischen Konsequenzen in Kauf – auch wenn die CashtoCode-Einzahlung bei beiden Plattformen technisch identisch abläuft.
Häufig gestellte Fragen
An welchen Verkaufsstellen kann ich einen CashtoCode-Code für das Online Casino kaufen?
CashtoCode ist in Deutschland an mehr als 550.000 Verkaufsstellen verfügbar. Dazu gehören Tankstellen, Kioske und Supermärkte – also das dichte Netz, das ohnehin im Alltag präsent ist. Sie brauchen kein Kundenkonto und keine Registrierung; ein 20-stelliger eVoucher wird auf den Kassenbon gedruckt und an der Kasse des Online-Anbieters eingelöst.
Wie viel Geld kann ich pro Einzahlung mit CashtoCode ins Casino einzahlen?
Pro Transaktion können in Deutschland bis zu 400 Euro bar eingezahlt werden. Das Casino selbst kann eine Mindesteinzahlung festlegen – üblich sind 10 bis 20 Euro. In Österreich liegt die Höchstgrenze mit 500 Euro pro Transaktion höher als die deutsche Grenze.
Wie funktioniert eine Einzahlung mit CashtoCode im Online Casino genau?
Das Casino legt für jede Transaktion einen individuellen Barcode an. Sie zeigen diesen Barcode an der Verkaufsstelle vor, der Kassierer scannt ihn, Sie zahlen den Betrag bar und das Guthaben wird unmittelbar auf dem Spielerkonto gutgeschrieben. Es sind weder Bank- noch Kreditkartendaten erforderlich. CashtoCode ist gebührenfrei für Glücksspielanbieter in Deutschland.
Kann ich mit CashtoCode auch Geld aus dem Online Casino auszahlen lassen?
Nein. Eine CashtoCode-Auszahlung ist technisch nicht möglich, weil es kein CashtoCode-Guthabenkonto in dieser Form gibt. CashtoCode ist ausschließlich für Einzahlungen vorgesehen. Für die Auszahlung Ihrer Gewinne müssen Sie einen separaten Weg hinterlegen – üblicherweise Banküberweisung oder ein E-Wallet wie PayPal, Skrill oder Trustly.
Ist eine Einzahlung mit CashtoCode in ein Online Casino aus Deutschland heraus legal?
CashtoCode selbst ist eine legale Bezahlmethode. Die Lizenzfrage liegt beim Casino, nicht bei der Zahlungsmethode. Einzahlungen bei einem GGL-konzessionierten Anbieter sind legal. Einzahlungen bei einem Offshore-Anbieter ohne deutsche Erlaubnis – etwa einem Curaçao-lizenzierten Casino – sind nach § 285 StGB strafbar, auch wenn die Methode CashtoCode selbst in beiden Fällen funktioniert.
Verfällt ein ungenutzter CashtoCode-Code für das Online Casino nach einer bestimmten Zeit?
CashtoCode schreibt keine generelle Gültigkeitsdauer für eVoucher vor. Die Frist hängt vom jeweiligen Reseller und vom Aktivierungsdatum ab. Wer einen eVoucher an der Kasse erhält, sollte ihn zeitnah einlösen und den Kassenbon mit dem Code sicher aufbewahren.
Erstellt von der Redaktion von „Krypto Casino Info”.